Städtische
Rudolf-Diesel-Realschule
München

Aktuelles

Zukunftstag im Trafo Neuhausen – Wichtige Einblicke für unsere 10. Klassen

Daniel Kasparet

Am 9. April erlebten die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen unserer Schule einen ganz besonderen Lernmoment – den Zukunftstag, der im Trafo in Neuhausen stattfand. Dieser Tag wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung des Bezirksausschusses Neuhausen – Nymphenburg, wofür wir sehr dankbar sind. Es handelt sich hierbei um ein wichtiges Projekt der Initiative für wirtschaftliche Jugendbildung e.V. (IWJB), die im Jahr 2017 von den Schülersprechern Juri Galkin und Lorenzo Wienecke ins Leben gerufen wurde. 

Der Zukunftstag hat sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen praktisches Wissen für ihr zukünftiges Leben zu vermitteln. Viele fühlen sich nicht ausreichend auf das Leben nach der Schule vorbereitet, vor allem wenn es um finanzielle Angelegenheiten, das Mieten einer Wohnung oder Versicherungen geht. Hier setzt der Zukunftstag an und bietet einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung auf das Erwachsenwerden.

Steuern: Matthias Kulik von der Steuerkanzlei Münch nahm sich der Aufgabe an, den Schülerinnen und Schülern die Welt der Steuern näherzubringen. Er erklärte, wie das Steuersystem funktioniert, was bei der ersten Steuererklärung wichtig ist und warum überhaupt jeder Steuern zahlen muss. Dieses Wissen ist fundamental, um später nicht von steuerlichen Angelegenheiten überrascht zu werden.

Erste eigene Wohnung: Ein weiteres großes Thema, das viele junge Menschen betrifft, ist der Auszug aus dem Elternhaus und die Suche nach der ersten eigenen Wohnung. Hannelore Drescher und Raphael Andreas Bange von Drescher Immobilien GmbH gaben den Jugendlichen Tipps, worauf sie bei der Wohnungssuche achten sollten. Sie sprachen über Fallstricke, die zusätzliche Kosten verursachen können, und wie man am besten eine bezahlbare und passende Wohnung findet.

Finanzen: Holger Frank von der HypoVereinsbank Unicredit widmete sich dem Thema Geldanlage und Finanzmanagement. Er sprach darüber, wie man auch in Zeiten der Inflation sein Geld sinnvoll anlegen kann, und betonte die Bedeutung der Altersvorsorge. Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, ein Verständnis für finanzielle Themen zu entwickeln, um später finanziell abgesichert zu sein.

Krankenversicherung: Stefan Thon von der Techniker Krankenkasse klärte über das deutsche Krankenversicherungssystem auf. Er erklärte, wie man die richtige Krankenkasse findet und warum es so wichtig ist, sich frühzeitig damit auseinanderzusetzen. Dieses Wissen ist essenziell, um im Krankheitsfall gut versichert zu sein.

Der Zukunftstag im Trafo Neuhausen bot nicht nur eine Plattform, um sich mit wichtigen Lebensfragen auseinanderzusetzen, sondern auch die Möglichkeit, direkt von Experten zu lernen. Dieser Tag hat gezeigt, wie wertvoll es ist, sich schon früh mit Themen rund um Finanzen, Wohnen und Versicherungen zu beschäftigen. Wir sind dankbar für die Unterstützung aller Beteiligten, die diesen Tag zu einem Erfolg gemacht haben, und hoffen, dass unsere Schülerinnen und Schüler viele wichtige Erkenntnisse für ihre Zukunft mitnehmen konnten.

Workshop zur Sensibilisierung gegen Diskriminierung in der Schule

Nicole Artmeier

Am Donnerstag, den 21. März 2024, fand an unserer Schule ein Workshop statt, der von einer engagierten Arbeitsgruppe aus Schülerinnen der Klassen 8-10 entworfen wurde. Unter der Leitung unserer Schulsozialpädagogin Frau Vierbacher, unserem Schulsozialpädagogen Herrn Gieger und Frau Artmeier wurde der Workshop gestaltet, um die Schülerinnen der 5. Klasse sensibel und kindgerecht an wichtige Themen insbesondere im Hinblick auf Diskriminierung heranzuführen.

Die geschulten älteren Schüler*innen übernahmen die Verantwortung, die Kinder der 5. Klasse in Kleingruppen zu begleiten und sie zu Themen wie verschiedenen Arten von Diskriminierung, den Ursprüngen von Rassismus, diskriminierenden Wörtern und Beleidigungen sowie der persönlichen Verantwortung jedes Einzelnen zu sensibilisieren. Darüber hinaus wurde erörtert, wie man als Schulgemeinschaft couragiert gegen Diskriminierung vorgehen kann.

Die Teilnehmerinnen erhielten während des Workshops nicht nur Informationen, sondern wurden auch ermutigt, aktiv zu reflektieren und Strategien der Zivilcourage zu entwickeln. Die Anwesenheit der Schulsozialarbeit gewährleistete eine unterstützende Umgebung, in der die Schüler*innen offen über ihre Gedanken und Fragen sprechen konnten.

Es war erfreulich zu beobachten, wie engagiert und einfühlsam die älteren Schüler*innen ihre jüngeren Mitschüler*innen unterstützten und wie aktiv diese an den Diskussionen teilnahmen. Durch die interaktive Gestaltung des Workshops konnten die Schüler*innen nicht nur Wissen erlangen, sondern auch Empathie und Verständnis füreinander entwickeln.

Als Anerkennung für ihre Teilnahme erhielten die 5. Klässerler*innen im Anschluss an den Workshop ein Zertifikat, das ihre Beteiligung an dieser wichtigen Veranstaltung würdigte. Dies war nicht nur eine Bestätigung ihres Engagements, sondern auch eine Ermutigung, weiterhin für ein respektvolles und inklusives Schulklima einzutreten.

Insgesamt war der Workshop ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt in Richtung einer Schule, in der Vielfalt geschätzt und Diskriminierung aktiv bekämpft wird. Wir sind zuversichtlich, dass die Teilnehmer*innen die gewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten in ihrem schulischen und persönlichen Leben weiterhin nutzen werden, um eine positive Veränderung herbeizuführen.

Ein Vormittag im Amtsgericht München

Cody und Dzana (9b)

Am Montag, den 18.03.2024, besuchten die drei 9. Klasse im Rahmen des Unterrichts im Fach Wirt-schaft und Recht das Amtsgericht in München um drei verschiedene Strafprozesse anzusehen. Wir trafen uns um 8 Uhr in der Aula des Haupthauses und gingen dann gemeinsam als Klasse zum Amtsgericht in der Nymphenburgerstraße. Bevor wir eintreten durften, mussten wir jedoch einen kurzen Moment draußen warten. Als wir schließlich das Amtsgericht betreten durften, wurden wir zuerst einer Kontrolle unterzogen, ähnlich wie bei einer Sicherheitskontrolle am Flughafen. Nach einer kurzen Wartezeit wurden wir in den Gerichtssaal geführt. Ein solcher Gerichtssaal besteht aus Richter*innen, Angeklagten, Zeug*innen, Staatsanwält*innen und Verteidiger*innen. In unserem ersten Fall lernten wir das sogenannte Rechts-gespräch kennen, bei dem sich die Richter mit den Anwälten zu einem nicht öffentlichen Gespräch zurück-ziehen und die Richter*in versucht eine Verständigung zwischen beiden Parteien herbeizuführen. In einem zweiten Fall handelte es sich um zwei junge Personen, die jeweils einen Anwält*in an ihrer Seite hatten. Auch die Zeug*innen waren anwesend, darunter zwei Polizist*innen, die die beiden Verdächtigen auf frischer Tat erwischt hatten. Die beiden Angeklagten gestanden ihre Taten bereits vor der Hauptver-handlung. Die Richter*in entschied jedoch, einige Zeug*innen zu befragen, und so nahm die Gerichts-verhandlung ihren Lauf. Nach der Anhörung aller Zeug*innen und der Sichtung der Beweise hielten zunächst der Staatsanwalt und dann die beiden Verteidiger*innen ihre Schlussplädoyers. Anschließend zog sich die Richterin zur Urteilsfindung zurück. Als sie ihr Urteil gefällt hatte, verkündete sie dieses stehend und im Namen des Volkes. Besonders spannend war dabei, dass ein Täter nach Jugendstrafrecht und der andere nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt wurde. Im Jugendstrafrecht haben Richter*innen die Möglichkeit, zusätzliche Auflagen zu verhängen, die im Erwachsenenstrafrecht nicht vorgesehen sind, zum Beispiel Sozialstunden. Die Erziehung der Täter*innen steht im Jugendstrafrecht im Vordergrund. Nach der Urteilsverkündung gab die Richterin noch eine kurze persönliche Begründung zu ihrem Urteil und wies natürlich auch auf die Möglichkeit der Revision und Berufung hin. Es war gut einen solchen Prozess einmal live mitzuerleben.

Konsens-Workshop an der RDR

Patricija, Filip (8b2)

Am 13. März 2024 nahmen die Klasse 8b2 und 8c an einem Konsensworkshop teil, der von einem Mann und einer Frau geleitet wurde. Zu Beginn des Workshops führten wir eine lockere Vorstellungsrunde durch, bei der wir uns je nach Stimmungslage als Tiere identifizierten. Anschließend spielten wir verschiedene Spiele, darunter die Aufteilung des Klassenzimmers in zwei Hälften, je nach Zustimmung oder Ablehnung zu bestim-mten Fragen. Eine dieser Fragen war, ob jemand schon einmal den Kontakt zu einer Person ohne Erklärung abgebrochen oder ignoriert hat, was umgangssprachlich als „ghosten“ bekannt ist. Während dieser Diskussion teilten einige Schüler ihre persön-lichen Erfahrungen und reflektierten über die Gründe, die sie dazu veranlasst haben könnten, diesen Schritt zu gehen. Eine Schülerin erzählte beispielsweise von einem Freund, der sie verletzt hatte, und wie sie sich entschied, den Kontakt abzubrechen, um sich selbst zu schützen. Ein anderer Schüler sprach darüber, wie er sich in der Ver-gangenheit von jemandem entfremdet fühlte und sich deshalb dazu entschied, den Kontakt allmählich auslaufen zu lassen. Diese Geschichten ermöglichten es der Klasse, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und über den Umgang mit zwischen-menschlichen Beziehungen zu diskutieren.
Nach den Gruppenaktivitäten saßen wir im Stuhlkreis und erhielten ein Blatt Papier mit der Umriss-Skizze eines Körpers, auf dem wir markieren sollten, wo wir uns wohlfühlen und wo nicht. Während des Workshops erklärten uns die Leiter den Begriff „Konsent“, der die Zustimmung beider Seiten zu einer Handlung bedeutet, um sicherzustellen, dass sie freiwillig ist. Der Begriff wurde vor allem im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen und dem Schutz davor erklärt.
Die Geschlechter wurden daraufhin getrennt, und wir erhielten Schilder mit „Nein“ und „Ja“, um Fragen zu beantworten und zu begründen. Eine der gestellten Fragen war, ob wir akzeptieren würden, dass unser Sohn oder unsere Tochter homosexuell ist. Diese Frage führte zu einer offenen Diskussion über die Vielfalt von Familien und die Bedeu-tung von Akzeptanz. Einige Schülerinnen teilten Geschichten aus ihrem persönlichen Umfeld oder reflektierten über ihre eigenen Überzeugungen und Ängste in Bezug auf dieses Thema. Ein Schüler sprach darüber, wie er anfangs Schwierigkeiten hatte, die sexuelle Orientierung seines Cousins zu akzeptieren, aber durch Gespräche mit seiner Familie und seinem Cousin lernte, ihn bedingungslos zu unterstützen. Eine Schülerin erzählte von ihren eigenen Ängsten, wie ihre Eltern reagieren würden, wenn sie sich ihnen gegenüber outen würde, und wie diese Diskussion sie dazu ermutigt hat, offener über ihre Gefühle zu sprechen.
Am Abend fand noch ein Elternabend zum Thema K.-o. Tropfen statt. Auch hier gingen die Referent
innnen auf die kurz- und langfristigen Folgen des K.-o. Tropfen- Miss-brauchs ein. Eine wichtige Erkenntnis hier war, dass ein Schutz vor K.-o. Tropfen nahezu unmöglich ist und jeder Opfer eines solchen Übergriffs werden kann. Jedoch wurde das Vorgehen bei einem solchen Übergriff ausführlich erläutert. Am Wichtigsten ist hier sicher die Dokumentation des Übergriffs, z. B. durch ein ärztliches Gutachten.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ko-ev.de/verein/
Wir bedanken uns beim Kein Opfer e.V. für die Workshops und den Elternabend. Ebenfalls bedanken wir uns beim Pädagogischen Institut für die Finanzierung.

Die 7b2 besucht die ix- Quadrat Ausstellung in Garching

Donya und Rizuana (7b2)

Im Rahmen des Mathematikunterrichts ging die 7b2 zur ix-Quadrat Ausstellung in Garching. Als sie in Garching ankamen, testeten sie als erstes die berühmte Parabel-rutsche. Am Anfang hatten wir Angst zu rutschen, da die Parabel schon sehr steil ist, aber als man gerutscht ist, wollte man direkt wieder rutschen. Ab 11 Uhr kam Frau Niebauer, diese hat uns in einen Raum der Mathematik geführt. Hier fanden wir viele Informationen zur Geometrie aber auch zur Wahrscheinlichkeitsrechnung. Dort hat sie uns dann erklärt, was wir alles machen werden, und dann hat Frau Niebauer uns gezeigt wie man bestimmte Sachen spiegelt und wir durften auch selbst Sachen spiegeln. Dabei ging sie sowohl auf die Achsenspiegelung als auch auf die Punktspiegelung ausführlich ein. Es entstanden je nach Spiegelwinkel verschiedene Mosaike. Wir lernten auch, dass wenn man 360° durch eine Zahl teilt und so oft spie-gelt, dann können großartige Mosaike entstehen. Daraufhin haben wir eine kleine Aufgabe bekommen. Sie hat uns ge-zeigt, wie man aus Stäben eine Halbkugel macht. Das haben wir dann mit Teamwork aufgebaut. Es entstand eine große Kuppel und ein paar sind dort reingekrochen. Danach durften wir uns nochmal in der Ausstellung umschauen.

Wir danken Frau Benjamin und Herr Wohlfart für diesen tollen Ausflug.

Besuch der SHK-Innung an der RDR

Flo und Fynn (9b)

Am 7. März 2024 besuchte die Klassen 9a und 9b einen Vortrag über Berufe im Bereich Sanitär, Heizung und Klima. Der Vortrag wurde von einem Fachmann gehalten, der selbst in diesen Bereichen tätig ist. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann die Veranstaltung. Zunächst wurden wir dazu angeregt, über unsere Traumberufe und die entsprechenden Branchen nachzudenken. Anschließend folgte ein Quiz über verschiedene Berufe, bei dem wir viele neue Informationen zu den Kernkompetenzen dieser Berufe sammeln konnten. Nach diesem unterhalt-samen Quiz wurden wir in Gruppen eingeteilt und hatten die Aufgabe, unser eigenes Badezimmer auf Papier zu gestal-ten. Hierbei konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und das Badezimmer ganz nach unseren Vorstell-ungen entwerfen, sollten jedoch aber auch auf Aspekte achten, die die praktische Umsetzung betreffen. Macht es Sinn, dass das Fenster direkt neben der Tür ist? Macht es Sinn, dass ich an jeder Wand ein anderes Gerät anschließe, dass Wasser benötigt? Hierdurch konnten wir einen näheren Einblick in die Überlegungen eines Mitarbeitenden Gewinnen, wenn er ein Bad gestalten muss.

Zum Abschluss gab es eine Fragerunde, in der wir dem Referenten Fragen stellen konnten. Durch die Vorstellung spannender neuer Berufe konnten wir nicht nur viel lernen, sondern hatten auch jede Menge Spaß dabei.

Informationsveranstaltung zur Berufsschule Plus an der RDR

Marcel Wohlfart

Am Ende des Schuljahres steht für die 10. Klässler*innen die Entscheidung über die Berufswahl an. Viele wollen ihr Abitur über die Fachoberschule (FOS) absolvieren, aber es gibt in Bayern auch die Möglichkeit, die „Berufsschule Plus“ zu besuchen. Hier erwerben die Schüler*innen neben dem Berufsschulabschluss in ihrer Ausbildungsrichtung auch die Fachoberschulreife.

Gemeinsam mit Frau Deichselsberger, einer Lehrkraft der Berufsschule für Fertigungstechnik, die als einzige Berufs-schule in München das Programm anbietet, informierte Herr informierte Herr Wohlfart die Schüler*innen der 10. Klassen über diese Möglichkeit zum Fachabitur. Frau Deichsels-berger gab den Schüler*innen alle wichtigen Informationen und stand für Fragen zur Berufsschule/ Berufsschule Plus zur Verfügung. Dieser zusätzliche Unterricht wird primär gezielt in den drei Prüfungsfächern, an ein bis zwei Tagen in der Woche, erteilt. Die vier Unterrichtsstunden am Abend bereiten die Berufs-schüler*innen der Berufsschule plus optimal auf die Abschlussprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch vor. Die Veranstaltung bot zudem die einmalige Chance, einen ersten Einblick in eine innovative Form der Berufsschulbildung zu erhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter: 

https://bs-fertigungstechnik.de/berufsschule-plus/

Unsere Verfassungsviertelstunde ist jetzt online!

Daniel Kasparet

Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass die Homepage unserer innovativen Bildungsinitiative, die Verfassungsviertelstunde, nun live ist! Initiiert zum 75-jährigen Jubiläum des Grundgesetzes, zielt dieses besondere Projekt der Städtischen Rudolf-Diesel-Realschule München darauf ab, jungen Menschen die Bedeutung und den Wert des Grundgesetzes näherzubringen. Durch die kreative und engagierte Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9b und 10b werden komplexe Inhalte auf moderne und interaktive Weise vermittelt. Mit einem Mix aus Videos, Quize und Diskussionsfragen, die sowohl grundlegende Rechtsartikel als auch brisante aktuelle Themen abdecken, bietet die Verfassungsviertelstunde eine einzigartige Plattform zur politischen Bildung. Die 15-minütigen Einheiten sind so konzipiert, dass sie während der „Zeit für uns“ Stunde präsentiert werden können, um eine lebendige und vielfältige Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz zu ermöglichen. Ein Kernstück unseres Projekts ist der demokratische Geist, der sich nicht nur in den Inhalten, sondern auch in der Art und Weise unserer Zusammenarbeit widerspiegelt. Regelmäßige Abstimmungen innerhalb der Schulgemeinschaft fördern aktive Teilnahme und Meinungsbildung, basierend auf den demokratischen Prinzipien unseres Grundgesetzes. Durch den Einsatz von QR-Codes sammeln wir zudem wertvolles Feedback unserer Schülerinnen und Schüler, welches die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung der Inhalte an die Bedürfnisse und Interessen der Jugendlichen ermöglicht. Die Verfassungsviertelstunde geht jedoch über die Grenzen unserer Schule hinaus. Wir laden andere Bildungseinrichtungen herzlich ein, sich uns anzuschließen und diese Initiative in ihren Schulalltag zu integrieren. Alle Materialien und Inhalte stehen zur freien Verwendung bereit, um die Bedeutung des Grundgesetzes und demokratischer Werte weit über unsere Schule hinaus zu tragen. Besuchen Sie unsere Homepage, um mehr über die Verfassungsviertelstunde zu erfahren und wie Sie ein Teil dieser wegweisenden Bildungsinitiative werden können. Zusammen können wir die politische Bildung stärken und die nächste Generation dazu inspirieren, sich aktiv mit den Grundlagen und Herausforderungen unserer Demokratie auseinanderzusetzen.

 

www.verfassungs-viertelstunde.de

 

Demokratiewand

Marcel Wohlfart

Die Städtische Rudolf-Diesel-Realschule freut sich, eine innovative Möglichkeit zur Förderung der demokratischen Bildung innerhalb unserer Schüler*innenschaft vorstellen zu können. Vor dem Lehrkräftezimmer wurde eine spezielle Tafel installiert, auf der die Frage "Was ist Demokratie für dich?" prangt. Diese einladende Plattform ermöglicht es unseren Schüler*innen aktiv an der Diskussion über dieses wichtige Thema teilzunehmen.

Die Tafel dient als interaktiver Raum, in dem die Schüler*innen ihre persönlichen Ansichten, Werte und Ideen zum Begriff der Demokratie mitteilen können. Die vielfältigen Meinungen spiegeln sich in Aussagen wie "Gleichberechtigung", "Alle sollen wählen dürfen" und weiteren interessanten Äußerungen wider.

Diese Initiative fördert nicht nur die individuelle Meinungsbildung, sondern stärkt auch das Bewusstsein für demokratische Werte und Prinzipien. Die Schule ermutigt alle Mitglieder der Schulfamilie, sich an diesem offenen Dialog zu beteiligen und ihre Gedanken auf kreative Weise zu teilen.

Wir sind gespannt auf die vielfältigen Perspektiven, die auf der Tafel zum Ausdruck gebracht werden, und freuen uns darauf, einen konstruktiven Austausch über Demokratie innerhalb unserer Schulgemeinschaft zu fördern. Diese Initiative ist ein weiterer Schritt in Richtung einer lebendigen und engagierten Schulkultur an der Städtischen Rudolf-Diesel-Realschule.

8b2 nimmt am Projekt „be smart – don’t start“ teil

Efe, Hamza (8b2)

Seit November 2023 nimmt die Klasse 8b2 am Projekt "be smart - don't start" teil - einer Initiative, die Jugendliche vom Rauchen abhalten und überzeugen möchte, erst gar nicht damit anzufangen. Das Ziel besteht darin, dass 90 % der Schüler*innen bis Ende April rauchfrei bleiben, wobei auch E-Zigaretten oder Shishas inbegriffen sind. Das "be smart - don't start" Projekt beeindruckt nicht nur durch seine Ziele, sondern auch durch die Möglichkeit, verschiedene Preise zu erhalten, darunter ein Hauptgewinn von 5.000 €. Dieser Anreiz trägt dazu bei, das Interesse der Schülerinnen und Schüler zu wecken und ihre aktive Teilnahme zu fördern. Diese partizipative Herangehensweise ermöglicht es den Jugendlichen, ihre Stimme zu erheben und sich aktiv an der Rauchpräventionsbewegung zu beteiligen. Einmal im Monat wird das Klassenergebnis dann über die Website bestätigt. Wenn mehr als 10% geraucht haben, scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus. Als Schule sind wir voller Stolz, Teil dieses bedeutenden Projekts zu sein, das nicht nur das Bewusstsein für die schädlichen Auswirkungen des Rauchens schärft, sondern auch dazu beiträgt, eine gesündere und rauchfreie Zukunft für unsere Jugendlichen zu gestalten. Wir hoffen, dass unsere Bemühungen und die des gesamten Projekts nachhaltige Auswirkungen haben und eine positive Veränderung im Verhalten der Jugendlichen bewirken können.

Informationsabend für neuen 5. Klassen

Schulleitung

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wir freuen uns, Sie zu unserem Informationsabend für die neuen 5. Klassen für das Schuljahr 2024/2025 einladen zu dürfen. Der Abend findet am 7. Februar 2024 um 19:00 Uhr in unseren Räumlichkeiten in der Schulstraße 3 statt.

Dieser Abend bietet Ihnen die perfekte Gelegenheit, mehr über das Bildungsangebot und die Besonderheiten der Städtischen Rudolf-Diesel-Realschule München zu erfahren. Unser Ziel ist es, Ihnen einen umfassenden Überblick über das Schulleben und die Bildungschancen, die wir Ihren Kindern bieten können, zu geben.

Was erwartet Sie?

  • Vorstellung der Schulleitung: Lernen Sie unsere Schulleitung kennen und erfahren Sie mehr über die Philosophie und die Werte unserer Schule.
  • Allgemeine Informationen zur Einschreibung: Wir erläutern Ihnen den Ablauf der Einschreibung, wichtige Termine und benötigte Unterlagen.
  • Besonderheiten unserer Schule: Entdecken Sie, was die Rudolf-Diesel-Realschule einzigartig macht und wie wir die Talente und Interessen jedes einzelnen Schülers fördern.
  • Informationen zum Probeunterricht: Erfahren Sie mehr über die Gestaltung und die Inhalte des Probeunterrichts sowie Tipps zur Vorbereitung Ihres Kindes darauf.

Wir möchten diesen Abend nutzen, um all Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen einen Einblick in das Leben und Lernen an unserer Schule zu geben. Dies ist auch eine wunderbare Gelegenheit für Sie, andere Eltern zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit freundlichen Grüßen,

Die Schulleitung der Städtischen Rudolf-Diesel-Realschule München

Theater AG besucht das Münchner Theater für Kinder

Nicole Artmeier

Einen besonderen Jahresausklang bzw. Einklang für die bevorstehenden Weihnachtsferien hat die Theater AG erlebt. Am 21.12. besuchten sie zusammen mit Frau Zachan, Frau Mückl und Frau Artmeier das Theaterstück „Der kleine Lord“. „Verdammte Kakerlake“ wurde zum geflügelten Wort des Nachmittags, konnten es doch die amerikanischen Freunde Mr. Hobbs und Dick gar nicht fassen, dass „ihr“ Cedric, der in ärmlichen Verhältnissen bei seiner Mutter aufwächst, ein echter Lord in England sein sollte. Deshalb soll er zurück nach Europa – zu den verdammten Aristokraten- gehen, wo ihn ein missmutiger, strenger Großvater erwartet. Doch schnell gelingt es Cedric mit seiner ehrlichen und fröhlichen Art, seinen Opa zu erweichen. Alles scheint gut zu werden, als eine Frau auftaucht, die behauptet, dass ihr seltsamer Sohn der wahre Erbe sei. Doch mit Hilfe seiner Freunde, die extra aus New York anreisen, gelingt es, die Betrügerin zu entlarven, womit einem Happy-End nichts mehr im Wege steht. Ein toller, warmherzig inszenierter Weihnachtsklassiker, dessen Schauspieler*innen unsere Kinder mit Gesang, schauspielerischem Können und vor allem viel Humor begeisterten. An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei unserem Freundeskreis, der die Vorstellung zur Hälfte bezahlte!

Klasse 8c bei den „Mia san mia“ – Bayern

Nicole Artmeier

Am Tag vor den Herbstferien besuchte die Klasse 8c zusammen mit ihren Klassleiterinnen Frau Artmeier und Frau von Patzoka-Lipinski die Allianz Arena. Wir bekamen anfangs eine Stadiontour, erhielten Infos zum Bau, Kapazität und dem Verein selbst. Im Anschluss daran erhielten die Schüler*innen einen Workshop mit dem Leitthema „Teamgeist und Toleranz“. Der Trainer Alexander erläuterte, dass eine diverse Mannschaft wie der FC Bayern von der Vielfalt seiner Spieler*innen profitiert, aber auch kultursensibel auf deren Backgrounds im Sinne des Zusammenhalts geachtet wird. So nannte er die unterschiedlichen Essgewohnheiten der Spieler, die schon mal zu Übergewicht bei manchen geführt haben, da sie die bayerisch-deftige Küche der Bayernkantine nicht gewohnt waren. Oder aber auch, dass darauf geachtet wird, wenn Spieler*innen während des Fastenmonats Ramadan tagsüber nichts essen und so der Trainingsplan abgestimmt werden muss. Des Weiteren erhielten die 8.Klässler*innen Einblick in die Biografien der Top-Stars und beschäftigten sich im Anschluss anhand eines Films damit, dass man bei schmerzlichen Niederlagen – wie dem verlorenen „Finale dahoam“ 2012, immer zusammenhalten und wieder aufstehen muss. Dieser Teamgeist wurde dann letztlich mit dem Triple 2013 und 2020 belohnt. Schüler*innen nah führte dann auch eine kleine Rallye durch das FC Bayern Museum, wo Trophäen, die Clubgeschichte und die Legenden von gestern und heute ausgestellt sind. Insgesamt ein sagenhafter Ausflug für (Nicht-)Fußballfans außerhalb des Klassenzimmers. 😊

Die Klasse 6g begibt sich auf die Spuren der alten Ägypter

Nicole Artmeier

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchte die Klasse 6g am 15.12.2023 zusammen mit Frau Artmeier und Frau Berreiter das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst auf der Museumsinsel. Nachdem sich die Kinder bereits im Unterricht mit der Kultur, der Religion sowie der Faszination der Mumifizierung wie etwa des Pharaos Tutanchamuns beschäftigt haben, bekamen sie im Rahmen einer Führung die Gelegenheit echte Funde aus Grabbeigaben im Museum zu betrachten. Außerdem konnten sie eine echte Mumie und Sarkophage aus archäologischen Grabungen entdecken. Begeistert hat die Kinder vor allem die 8 Meter lange Papyrusrolle mit dem Ablauf des Totengerichts. Hier erkannten sie die im Unterricht besprochenen Inhalte der Götterwelt wieder und konnten sich mit einem schiebbaren Bildschirm die Hieroglyphentexte übersetzen lassen. Letztere konnten sie dann im Anschluss an die Führung selbst anwenden. In einem Workshop mit passenden Buchstabenübersetzkarten durften die Kinder ihre Namen auf Pergament schreiben und gestalten. Insgesamt gelungener, abwechslungsreicher Vormittag, der Geschichte „lebendig“ werden ließ!

Juniorwahl: SPD triumphiert mit Rekordergebnis an unserer Schule - Grüne und Freie Wähler fliegen aus dem Landtag

Daniel Kasparet

In der Woche vor der bayerischen Landtagswahl am 8. Oktober 2023 haben wir an unserer Schule ein bemerkenswertes politisches Bildungsprojekt umgesetzt: Die Juniorwahl. Wie in der realen Politik auch, wurden hierbei Wahlzettel ausgefüllt, abgegeben und schließlich ausgezählt, um unseren Schülerinnen und Schülern das Gefühl einer echten Wahl zu geben.

Die Wahllokale wurden für alle unsere 10. Klassen im Rahmen des Politik- und Gesellschaftsunterrichts in der Trojanostraße aufgestellt. Dies entspricht der Leitidee der Juniorwahl, die landesweit in etwa 800 bayerischen Schulen umgesetzt wurde.

Eine Besonderheit an der diesjährigen Juniorwahl war das deutliche Siegen der SPD in unserer Schule. Mit einem eindrucksvollen Rekordergebnis setzte sich die Partei an die Spitze, während Grüne, Linke und Freie Wähler nicht genug Stimmen für einen Einzug in den Landtag bekamen.

Dieses einzigartige Ergebnis führte zu spannenden Diskussionen und Reflexionen sowohl unter den Schülerinnen und Schülern als auch im Lehrerkollegium. Es bot die willkommene Gelegenheit, um Themen wie politische Zugehörigkeit, Wahlverhalten und demokratische Prozesse intensiver in den Unterricht einzubinden.

Doch das Wichtigste war, dass die Schülerinnen und Schüler durch die praktische Umsetzung der Juniorwahl ein viel tieferes Verständnis dafür gewinnen konnten, wie eine Wahl abläuft. Im Feedback wurde deutlich, dass dieses Projekt ihnen sehr dabei geholfen hat, den Prozess und die Bedeutung von Wahlen besser zu verstehen.

Auf Grundlage dieser positiven Erfahrungen freuen wir uns, auch in den kommenden Jahren an der Juniorwahl teilzunehmen und unserer Schülerschaft weiterhin das Handwerkszeug zur aktiven politischen Partizipation mitzugeben. Dabei hoffen wir auch weiterhin auf spannende Wahlkämpfe, rege Wahlbeteiligung und aufschlussreiche Diskussionen.

Projekt "Einmischen"

Marcel Wohlfart

Am 20.03 und 21.03.2023 hatte die Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage-AG der Städtischen Rudolf-Diesel-Realschule Besuch von zwei Teamer:innen des bayernweiten Projekts „einmischen“, zum bürgerschaftlichen Engagement. Bei diesem Projekt erarbeiteten die Schüler:innen zum Thema Diskriminierung eine Aktion an ihrer Schule.
Die beiden Teamer:innen gaben den Schüler:innen zunächst einen Einblick in verschiedene Arten der Diskriminierung und sensibilisierten sie für dieses Thema. Die Schüler:innen wurden auch auf die gesellschaftliche Vielfalt aufmerksam gemacht. Es gab jedoch auch immer wieder Übungen, sodass sich die Schüler:innen besser in diskriminierende Situationen einfühlen konnten.
Am Nachmittag erhielten wir dann besuch von Hamado Dipama, er ist Vorstands-mitglied des städtischen Migrations-beirats und unser Pate für das „einmisch-en“-Projekt. Er erzählte uns von seiner Fluchtgeschichte und seinen Erfahrungen hier in München.
Wir bedanken uns herzlich beim „einmischen“-Team und bei Herrn Hamado Dipama für die Zusammen-arbeit.

Deutschland International

Sara, Michelle (9b)

Am Donnerstag, den 22.Juni, hatten die 8. Klassen im Haupthaus einen 90-minutigen Vortrag zu den Themen Vielfalt und Rassismus. Als die Klasse in der Turnhalle ankam, setzten sie sich sofort auf die Bänke und Mat-ten. Der junge Mann aus Hamburg, der den Workshop an diesem Tag durchführte, stellte sich zuerst einmal vor, bevor er damit begann uns zu erklären, was wir im Workshop machen würden. Bevor er anfing fragte er, was wir vom Workshop erwarten würden, doch die Erwartungen der Klassengemeinschaft waren noch sehr zurückhaltend. Als er das erste Video mit der Schwimmerin Yusra Mardini abspielte schauten alle ambitioniert mit, denn die ersten 4 Fragen kamen direkt nach dem Video zum Thema Asyl. Jede:r Schüler:in hatte ein eigenes Abstimmungsgerät. Damit konnte man direkt nach dem der Countdown gestartet wurde, eine von drei Antwortmöglichkeiten auswählen. Im Anschluss wurde dann gezeigt, wie viele Prozent pro Antwort abgestimmt haben. So konnten wir gut sehen, wie viel wir über die verschiedenen Themen (Migration, Antisemitismus, Rassismus, …) wussten. Pro Video bzw. pro Thema gab es 4 Fragen und drei Antwort-möglichkeiten.  Am Ende des Vortags gewannen die Personen mit den meisten Punkten (schnellste Person mit richtiger Antwort) einen kleinen Preis.

TUSCH-AG besucht "ihr" Gärtnerplatztheater

Nicole Artmeier

Am 21.06.2023 war die TUSCH-Gruppe exklusiv zur Premiere von „Mr. Holmes“ eingeladen. Gemeint ist DER berühmte Sherlock Holmes, der Meisterdetektiv. Die Fälle im versnobbten London langweilen ihn allerdings, sodass er einen kniffligen Fall in der oberbayerischen Provinz lösen muss und sich gegen eine eingeschworene Dorfgemeinschaft in Begleitung seines Assistenten Dr. Watson zur Wehr setzen muss. Ein fünffacher Mord mitten im katholischen Bayern! Doch was haben der Metzger, die Dorfgendarmin, die Bäckerin oder die Wirtin zu verbergen? Mit viel Gesang, Spaß und bunten Kostümen führte uns das Junge Gärtnerplatztheater kurzweilig durch den Abend.

„Das war das beste Theater, das ich je gesehen habe“, berichtet Luciana begeistert nach der Vorstellung. In weiser Voraussicht, dass die Jungdarsteller*innen des Theaters einmal große Stars werden, warteten die Kinder nach der Vorstellung geduldig und holten sich Autogramme des Ensembles.

Wir danken Susanne Schemschies, die uns ermöglichte, die Erstaufführung live mitzuerleben.

"Quo vadis - Cannabis" Diskussion mit den Ministern

Markus Linser

Über 100 Schüler*innen, "Quo vadis-Cannabis" - Diskussion mit den Ministern "Quo vadis-Cannabis" - Diskussion mit den Ministern Am vergangenen Mittwoch vor den Pfingstferien, hatten wir die Ehre, die Minister Holetschek und Piazolo in unserer Schule zu Gast zu haben. Es fand eine spannende Diskussionsveranstaltung mit freiwilligen Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Jahrgangsstufe statt. Herr Holetschek, Herr Piazolo und auch Herr Kraus zeigten sich äußerst schülernah und zugewandt. Sie hörten aufmerksam zu und brachten den Schülerinnen und Schülern eine große Wertschätzung entgegen.
Ein ganz besonderer Dank gilt Herrn Gieger, der unsere Schülerinnen und Schüler für diese Diskussionsrunde vorgeschlagen hat, sie auf das Thema vorbereitete und während des gesamten Treffens betreute. Ebenso möchten wir uns bei den Lehrkräften bedanken, die es ermöglicht haben, dass der Workshop gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden konnte.

econo=me Wirtschaftswettbewerb

Daniel Kasparet

Großer Erfolg beim econo=me Wirtschaftswettbewerb - Herzlichen Glückwunsch! Großer Erfolg beim econo=me Wirtschafts-wettbewerb - Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns außer-ordentlich, unseren Schülerinnen und Schülern der Klasse 10b2 zu einem heraus-ragenden Erfolg beim renommierten und be-deutenden Wirtschafts-wettbewerb econo=me gratulieren zu können. Von insgesamt über 600 teilnehmenden Schulen haben sie den zweiten Platz in der Kategorie Sekundarstufe I erreicht. Diese Ergebnis ist eine außerordentliche Leistung und verdient höchste Anerkennung.
Im Rahmen der Auszeichnung wurden alle Mitglieder des Teams nach Köln zur Preis-verleihung eingeladen und neben einem unver-gesslichen Erlebnis mit AirPods belohnt.

Außerdem darf sich die gesamte Klasse auf einen aufregenden Ausflug zu einem Escape Game mit einem anschließenden Mittagessen freuen. Diese Anerkennung ist eine verdiente Belohnung für das harte Engagement, die kreativen Ideen und die hervorragende Teamarbeit unserer Schülerinnen und Schüler.

Der econo=me Wettbewerb für Wirtschaft und Finanzen der Flossbach von Storch Stiftung stellt grundlegende Fragestellungen des Wirtschaftsgeschehens in den Fokus und bietet Schülerinnen und Schülern ab der 7. Jahrgangs-stufe die Möglichkeit, eigene Erkenntnisse in kreativen Formaten zu gewinnen.
Wir sind stolz darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler diesen herausragenden Erfolg erzielt haben. Sie haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, innovative Lösungen zu entwickeln und diese überzeugend zu präsentieren.

Herzlichen Glückwunsch!

Klassenfahrt (Stuttgart 8b)

Flo, Selina, Letizia, Jeremy

Am 02.05.2023 haben wir uns um 7:20 Uhr am Münchner Hauptbahnhof getroffen. Wir durften ca 2 Stunden mit dem IC nach Stuttgart fahren. Als wir angekommen waren, liefen wir zum Hotel und haben dort das Gepäck abgegeben. Danach sind wir mit der U-Bahn zum Ritter Sport Produktionswerk nach Waldenbuch gefahren. Als wir dort waren, hatten wir erstmal Zeit durchs Museum zu gehen oder etwas im Shop zu kaufen, bevor wir im Anschluss in zwei Gruppen eingeteilt wurden und dort die Möglich-keit hatten, unsere eigene Schokolade zu kreieren. Bei der Schokoladenproduktion werden die Bohnen zunächst geröstet und dann aufgebrochen. Die Früchte werden dann gemalt. Es entsteht eine Kakaomasse, welche dann durch Pressen von der Kakao-butter befreit wird. Danach folgen noch Mischen, Feinwalzen und Conchieren, bevor die fertige Schokoladentafel gefüllt werden kann. Anschließend sind wir wieder ins Hotel gefahren und haben dort in die Zimmer eingecheckt. Nach dem Abendessen sind wir zum Stuttgarter Fernsehturm gefahren und hatten von dort eine großartige Aussicht über Stuttgart und die untergehende Sonne.

Am Mittwoch machten wir uns bereits um 9 Uhr mit der Tram auf den Weg zum Porsche Museum in Zuffenhausen. In der Vorhalle standen schon vier alte Porsche, von denen wir einige Fotos machen konnten. Wir wurden dort anschließend in zwei Gruppen aufgeteilt, die erste durfte in das Porsche Museum gehen und die zweite Gruppe hatte zuerst die Führung. Als wir oben im Museum waren, standen schon einige Porsche, die einen neuwertigen Eindruck machten. Wir durften uns auch in manche Autos rein-setzen und Fotos machen. Es gab dort auch sehr viele Dinge, die man selbst machen konnte wie zum Beispiel, sich seinen eigenen Porsche online zu erstellen oder in einem Fahrsimulator, Porsche auf einer Rennstrecke zu fahren. Die Führung ging dann durch die Porsche Fertigung des Porsche 718er und 911er-Modells. Die Fertigung wurde uns Schritt für Schritt erklärt. Es begann mit der Produktionsstraße, wo die einzelnen Porsche auf Wunsch des Käufers gebaut werden. Dabei erfolgen alle Schritte an einer einzigen Produktionsstraße, die über zwei Stockwerke verläuft. Beeindruckend war auch, dass die benötigten Teile im sogenannten just-in-sequence Verfahren genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind, hierzu werden selbstfahrende Transportroboter benutzt. Die Produktion wir durch sogenannte Nebenstraßen unterstützt, an denen zum Beispiel die Armaturen zusammengebaut werden und dann zur richtigen Zeit in den Porsche eingebaut werden können. Die Produktion geht immer im 2 Minuten und 48 Sekunden Takt weiter. Dabei werden auf einer Produktionsstraße alle Modelle nur nach Kundenwünschen pro-duziert, das bedeutet, dass ein roter hinter einem grünen Porsche produziert werden kann. Leider konnten wir die Hochzeit (Einbau des Motors) an diesem Tag nicht sehen. Spannend war auch noch die Sattlerei, bei der mit sehr viel Handarbeit und Individualität die komplette Ledereinrichtung der Porsche hergestellt wird. Als wir bei Porsche fertig waren, gingen wir in die Stadt und hatten dort Freizeit. Am Abend sind wir dann auf die berühmten Stuttgarter Vasen gegangen, wo wir auch wieder Zeit für uns hatten.

Am letzten Tag unseres Stuttgart-Trips wollten wir in den Zoo. In der Früh auf dem Weg zum Zoo haben wir einen Zwischenstopp in der Stuttgarter Stadtbibliothek gemacht. Diese ist vor allem wegen ihrer modernen Architektur bekannt. Dort konnten wir uns um-schauen und die große Sammlung an verschiedenen Büchern betrachten. Danach sind wir auf direktem Weg mit der Straßen-bahn zum Zoo gefahren. Der Zoo war aufgebaut wie ein Park. Dort hatten wir die Aufgabe, ein Selfie mit unserem Lieblingstier zu machen. Der Park war sehr weitläufig und es war für alle ein Lieblingstier dabei. Im Anschluss sind wir ins KI-Museum ge-gangen. Dort konnten wir uns die Entstehung der künstlichen Intelligenz ansehen. Auch konnte man sich dort mit einer Puppe unterhalten, die sogar ihren Kopf neigen oder drehen konnte und so auf ihr gegenüber reagiert hat. Das Museum war sehr modern gestaltet und hat eine tolle Architektur. Nach dem Aufenthalt im KI-Museum durften wir uns in der Stadt frei bewegen. Danach sind wir zum Hotel gefahren und haben unsere Sachen genommen und sind zum Stuttgarter Bahnhof. Nach einer entspannten Fahrt nach Hause sind wir gegen 18 Uhr alle wieder müde, aber glücklich in München angekommen.

Die Klasse 8b (Flo, Selina, Letizia, Jeremy)

Feierliche Titelverleihung: RDR ist "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

Marcel Wohlfart

Über 100 Schüler*innen, Kolleg*innen und Erziehungsberechtigte versammelten sich am Mittwoch, den 10. Mai um 14:00 Uhr in der Aula der Städtischen Rudolf-Diesel-Realschule zur feierlichen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus -  Schule mit Courage“. Eine Gruppe von Schüler*innen, die sich regelmäßig mit dem Thema Rassismus an ihrer Schule beschäftigt, hatte den feierlichen Rahmen vorbereitet. Um den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ zu erhalten, müssen sich mindestens 70 Prozent der gesamten Schulfamilie für ein Klima ohne Diskriminierung und mit Courage aussprechen. Aus der Selbstverpflichtung heißt es zum Beispiel: „Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, dann wende ich mich dagegen, spreche dies an und unterstütze eine offene Auseinandersetzung, damit wir gemeinsam Wege finden, einander respektvoll zu begegnen.“
Die Ansprache zur feierlichen Titelverleihung hielt Michael Schneider-Velho. Er erklärte dabei, dass die Bezeichnung „Schule ohne Rassismus“ sei keine Tatsache an dieser Schule, sondern ein Eingeständnis, dass es Rassismus gebe, dem man sich als Schulfamilie jedoch stelle, so Michael Schneider-Velho. Er ermutigte alle Schüler:innen zu ihrer freiwilligen Selbst-verpflichtung zu stehen und sich für andere einzusetzen.
An einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden jährlich Projekte gegen Dis-kriminierung und Rassismus durchgeführt. So war in diesem Schuljahr, in Zusammenarbeit mit dem bayrischen Sozialministerium der sympathische Aushilfslehrer Malte Anders mit seiner Unterrichtsstunde zum Thema „Homologie“ an der Städtischen Rudolf-Diesel-Realschule zu Gast. Auch die Projekt-präsentation der neunten Jahrgangsstufe fand unter dem Motto „Schule der Vielfalt“ statt. Zwei Mitglieder der SoR-SmC-AG, Christina und Elona aus der Klasse 10a, hatten während der Titelverleihung eine kurze Rede vorbereitet, in der sie auf die Bedeutung von Courage in unserer Schule eingingen und allen Mitschü-ler:innen bei Diskriminierung und Rassismus ihre Hilfe anboten. Es sei auch ein Projekt geplant, bei dem die Schüler:innen aus der AG mit den Klassen einen Workshop zum Thema Engage-ment durchführen. Nach der Übergabe des offiziellen Schildes, durchgeführt durch Michael Schneider-Velho, Regionalkoordinator des Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", stand zum Ausklang ein Theaterstück der Theater-AG zum Thema "Schule der Vielfalt" an. Die Schüler:innen setzten sich dabei kritisch mit dem Umgang der Schulfamilie mit Rassis-mus und Diskriminierung auseinander. Das Theaterstück entstand in Kooperation mit der Schulpatin, Frau Susanne Schemschies, vom jungen Gärtnerplatztheater.

Zu Gast bei Faber-Castell in Nürnberg-Stein

Semir, Matteo (7b2)

Am Donnerstag, den 23.03.2023 waren die Klassen 7b1 und 7b2 in Nürnberg bei Faber-Castell und im Zukunftsmuseum. In der Früh trafen wir uns mit Frau Lord, Frau Drexl-Baumann und Herrn Wohlfart beim Hauptbahnhof und sind dann mit dem ICE nach Nürnberg gefahren. Als wir bei Faber-Castell angekommen sind, haben wir erstmal ein paar Klassenfotos gemacht. Danach konnten wir uns im Laden von Faber-Castell umschauen und uns für die Schule ausstatten. Um 11 Uhr begann dann unsere zweistündige Führung durch die Fertigung. Uns wurden vom Holzbrett bis zum fertigen Bleistift alle Fertigungsschritte gezeigt. Schritt für Schritt wurden wir durch die Fertigung geführt. Dabei erfuhren wir unter anderen, wie die Stifte dreieckig werden oder wie die Punkte auf den Stift kommen. Abschließend erfuhren wir, dass einer der teuersten Stifte bei Faber-Castell ein mit Gold überzogener Füller ist, der um die 68.000,00 € kostet. Im Anschluss an die Führung sind wir mit der S-Bahn zurück in die Nürnberger Innenstadt gefahren und konnten uns dort eine Kleinigkeit zum Mittagessen besorgen. Um 14:45 trafen wir uns am Nürnberger Hauptmarkt und es ging weiter in Richtung des Zukunfts-museums. Im Museum konnten wir mit einer App eine Schnitzeljagd durch die verschiedenen Ebenen des Museums machen. Es gab vom Wohnen der Zukunft bis zum Auto der Zukunft einiges zu entdecken. Um 16:30 Uhr haben wir uns dann wieder an der Lorenzkirche getroffen und sind gemeinsam zum Bahnhof gegangen. Um 18:00 Uhr erreichten wir dann alle wieder glücklich und zufrieden den Münchner Hauptbahnhof.

Planspiel: Keep Cool

Daniel Kasparet

Die Klassen 10b I und 10b II an unserer Schule haben vor den Osterferien ein Planspiel durchgeführt: Keep Cool. Bei dem Planspiel übernehmen die SpielerInnen je eine Ländergruppe und verfolgen wirtschaftliche und politische Ziele. Dabei müssen neue ökologische Verhaltensweisen entwickelt werden, die dann teilweise mit nachteiligen Kompromissen und Neuorientierung der politischen Ziele einhergehen. Um sich über die Ergebnisse auszutauschen, fand eine gemeinsame Nachbesprechung in PUG und dem Fach Biologie statt, welches ein fächerübergreifendes Unterrichtserlebnis darstellte. Das Planspiel Keep Cool hat den SchülerInnen Einblicke in das Thema Klimawandel und Einsicht in ökologische Eigenverantwortung gegeben.

Chancen und Risiken in den sozialen Netzwerken

Sofia, 7b2

Die 7. Klassen der Städtischen Rudolf-Diesel-Realschule haben die Chance bekommen, den Influencer und social media Berater 2.be.good.dads kennenzulernen. Er hatte einen Workshop zum Thema Chancen und Risiken der sozialen Medien vorbereitet. Im Vordergrund stand der sichere Umgang mit den verschiedenen Plattformen, zum Beispiel über die Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen. Zudem wurde das Thema Chancen der sozialen Medien behandelt. Intensiv besprach er mit uns auch die Sicherheitseinstellungen von Instagram und wie man mit seinem Handy einen Screenshot macht, da dieser zur Beweissicherung benötigt wird. Tipps sind zum Beispiel:

- Screenshots von Hate Speech/Beleidigungen etc.
- Hilfe bei Erwachsenen (Lehrkräften, Erziehungsberechtigten, Sozialpädagog:innen) holen
- Blockieren nutzen: die andere Person bekommt darüber keine Benachrichtigung
- hate speech melden zum Beispiel über https://meldestelle-respect.de/ vom Bundeskriminalamt (screenshot mitschicken)
- hate speech ist eine Straftat!
- Instagram-Profil auf privat stellen

Zusammengefasst werden den Klassen viel darüber beigebracht, wie man sich in den sozialen Netzwerken möglichst sicher bewegen kann.

Am 20.03.2023 findet über Webex noch ein Elternabend zu diesem Thema statt. Die Erziehungsberechtigten haben den Zugangslink über WebUntis erhalten.

Besuch in der Pasinger Moschee

Ayo, Alessio, 7b2

Am Donnerstag den 09.03.2023 waren wir in der Pasinger Moschee und bekamen bei einer Führung, alle wichtigen Teile der Moschee erklärt. Zunächst begann die Führung mit der rituellen Waschung. Alle Körperteile, mit denen man Sünden begehen kann, werden gewaschen.

Neben dem Waschraum haben wir auch noch den Gebetsraum für Männer, welcher in einer Kuppel, ganz oben im Haus ist, gesehen. Dieser ist auch der größte Raum der Moschee und enthält alle Gegenstände, die für das Gebet benötigt werden. Die Kuppel ist mit arabischen Schriften und Zeichen verziert. Im Stockwerk darunter ist der Gebetsraum der Frauen, dieser ist wesentlich kleiner als der der Männer. Die Gebete der Männer werden in den Gebetsraum der Frauen übertragen.

Anschließend konnten wir noch Fragen zum Gebetshaus stellen. Zum Beispiel wieso die Uhr sieben Uhrzeiten hat. Es werden im Männergebetsraum die fünf Zeiten angezeigt, zu denen die Muslime zum Gebet gerufen werden. Diese ändern sich mit der Aufgangszeit der Sonne.

Ausflug in die Welt der künstlichen Intelligenz

Diellza, 8b

Die Klasse 8b hatte am 02.03.2023 einen Ausflug zu amazon web services (aws) gemacht. Bei diesem Ausflug ging es um die künstliche Intelligenz. Das Unternehmen hat uns den extra eingebauten Showroom gezeigt. Unter anderem wurde uns die Verwendung von künstlicher Intelligenz in den verschiedenen Unternehmensbereichen. Zum Beispiel wird künstliche Intelligenz in der Fertigung von Chips benutzt, um diejenigen Chips zu entdecken, die einen Produktionsfehler aufweisen. Wichtig ist dabei, dass die künstliche Intelligenz (noch) nicht selbstständig denkt, sondern nur „angelernte“ Vorgänge ausführen/erkennen kann.

Künstliche Intelligenz wird bei Amazon schon seit Jahren benutzt. Jedoch gibt es immer mehr Bereiche, in denen künst-liche Intelligenz angewendet wird. Zum Beispiel konnten wir probieren, wie die künstliche Intelligenz ein Bild, mit einem vorgegebenen Thema, zeichnet oder wie die künstliche Intelligenz Sprache er-kennt.

Abschließend konnten wir noch Fragen zum Beruf des Informatikers und zum Lebenslauf des Referenten stellen.

Insgesamt hat uns der Ausflug gut gefallen und wir konnten auch sehr viel über die künstliche Intelligenz lernen.

Homologie - das Comedy eduGAYtion Programm

Marcel Wohlfahrt

Am 13.02.2023 hatten wir einen besonderen Gast an der RDR: In der großen Turnhalle empfing der Vertretungslehrer „Malte Anders“ die 8., 9. und 10. Jahrgangsstufe. Der Kabarettist und Theaterpädagoge Timo Schweitzer ermöglichte einen humorvollen Einblick in das Thema Homosexualität und die Normalität des Andersseins. Mit viel Humor und persönlichen Geschichten vermittelte er den Jugendlichen in seiner 90-minütigen ComedyShow Hintergrundwissen über sexuelle Vielfalt, Toleranz, Diskriminierung und Mobbing und erreichte die Schüler*innen auf Augenhöhe. Anschließend stellte er sich den Fragen seines Publikums und bot Raum für Diskussionen.

Trotz vieler politischer Erfolge und gesellschaftlicher Fortschritte im Kampf gegen Homophobie sind Schimpfworte wie „schwule Sau“ und „Schwuchtel“ noch immer Teil des Schulalltags. Authentisch, ernst, offen und dennoch mit viel Witz nahm er sich den Fragen und Kommentaren seiner Zuschauer*innen an und demonstrierte auf der Bühne, wie man mit Hass und Ablehnung umgeht.
Das Programm knüpfte an die Lebenswelt der Jugendlichen an und ging alten Vorurteilen auf den Grund. Die multimediale, interaktiven Show zeigte aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist. Der gelungene Mix aus Wissensvermittlung und überzeugender Comedy ließ kaum ein Thema unberührt.
"Homologie setzt ein wichtiges Zeichen gegen Homophobie, Mobbing und die Diskriminierung queerer Menschen, passend zu unserem Zertifikat "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".
Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Ausstellung "Menschen in Bewegung"

Daniel Kasparet

Die Klassen 10b I und 10b II besuchten im PUG-Unterricht die Ausstellung "Menschen in Bewegung" der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Trojanostraße und nahmen an einem Workshop zu dem Thema Migration teil. Unterstützt durch interaktive Elemente und Ausstellungs-stücke erhielten die Schüler einen Einblick in verschiedene Formen und Ursachen von Migration aus globaler Perspektive. Sie diskutierten die Chancen und Herausforderungen lokaler und globaler Wanderungsbewegungen in der Gegenwart und hatten die Möglichkeit, eigene Fragen und Erfahrungen einzubringen. Es war eine lehrreiche Erfahrung für alle Schüler und Lehrer, die an der Ausstellung und dem Workshop teilgenommen haben.

SORSMC

Marcel Wohlfart

Wir machen uns gemeinsam auf den Weg. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Schüler:innen, Kolleg:innen und Verwaltungsmitarbeiter:innen bedanken, die sich gegen jegliche Form der Diskriminierung an unserer Schule ausgesprochen haben. Es hat sich gelohnt! Die Rudolf – Diesel – Realschule hat die erforderliche Abstimmungsmarke von 70% der Gesamtstimmen geknackt und der Titel: Schule ohne Rassismus -Schule mit Courage darf uns verliehen werden!

Herzlichen Glückwunsch an die Schulfamilie!

Besuch des Gärtnerplatztheaters

Raim, Yusuf (7b2)

Beim Theaterstück geht es um eine arme Familie, die zwei Kinder, Hänsel und Gretel, hat. Die beiden albern im Haus herum, als die Mutter (Stiefmutter) nach Hause kommt. Die beiden bekommen schlimmen Ärger, weil sie beim Spielen den Tonkrug mit Milch vom Tisch gestoßen haben und deshalb schickt die Mutter (Stiefmutter) die beide in den Wald, wo sie Beeren suchen. Hänsel und Gretel verlaufen sich jedoch im Wald und finden dann das Haus der bösen Hexe, welches nur aus Lebkuchen besteht. Als die böse Hexe die zwei Besucher:innen bemerkt, nimmt sie Hänsel gefangen und zwingt Gretel für sie zu arbeiten. Hänsel gelingt es jedoch aus dem Gefängnis zu entkommen und zusammen werfen die beiden Geschwister die Hexe in den Ofen, wo die Hexe normalerweise die Kinder, die sie im Wald aufgreift, backt. Am Ende können alle Kinder, die die Hexe jemals gebacken hat, gerettet werden und Hänsel und Gretel kehren glücklich zu ihren Eltern nach Hause zurück.

Die Klasse 6g begibt sich auf die Spuren der alten Ägypter

Nicole Artmeier

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchte die Klasse 6g zusammen mit Frau Artmeier und Herrn Gleich das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst auf der Museumsinsel. Nachdem sich die Kinder bereits im Unterricht mit der Kultur, der Religion sowie der Faszination der Mumifizierung wie etwa des Pharaos Tutanchamuns beschäftigt haben, bekamen sie im Rahmen einer Führung die Gelegenheit echte Funde aus Grabbeigaben im Museum zu betrachten. Außerdem konnten sie eine echte Mumie und Sarkophage aus archäologischen Grabungen entdecken. Begeistert hat die Kinder vor allem die 8 Meter lange Papyrusrolle mit dem Ablauf des Totengerichts. Hier erkannten sie die im Unterricht besprochenen Inhalte der Götterwelt wieder und konnten sich mit einem schiebbaren Bildschirm die Hieroglyphentexte übersetzen lassen. Letztere konnten sie dann im Anschluss an die Führung selbst anwenden. In einem Workshop mit passenden Buchstabenübersetzkarten durften die Kinder ihre Namen auf Pergament schreiben und gestalten. Insgesamt gelungener, abwechslungsreicher Vormittag, der Geschichte „lebendig“ werden ließ!

Schullandheim in Berchtesgarden

Julia (7b2)

Am 28.11.2022 ging es für die Klasse 7b2 nach Berchtesgaden.

Dort angekommen, ging es für uns zu Fuß zur Jugendherberge. Nach zweimal Berg hoch und einmal Berg hinunter, erreichten wir nach einem anstrengenden, 30-minütigen Weg die Jugendherberge. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, gingen wir alle gemeinsam zum Salzbergwerk und fuhren mit der Grubenbahn in den Berg ein. Wir durften in Bergbaukleidung auf einer Holzrutsche rutschen und einen unterirdischen Salzsee erkunden. Danach haben wir die Stadt erkundigt und einen kleinen Einkauf gemacht. In der Jugendherberge am Abend gegen 18 Uhr gab es Abendessen und danach eine Nachtwanderung und ein Lagerfeuer mit selbstgemachtem Stockbrot und Marshmallows. Um 21 Uhr mussten wir alle schon ins Zimmer und unsere Handys abgeben. Am Dienstag waren wir nach einem zweistündigen Marsch am Königsee und haben dort eine 40-minütige Schifffahrt nach St. Bartholomä gemacht und vieles über den Königsee erfahren. Dann ging es schon wieder zurück in die Jugendherberge. Am Abend hatten wir dann einen bunten Abend, an dem wir in vier Gruppen aufgeteilt worden sind und verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. Den Kindern hat es sehr gefallen und alle hatten großen Spaß daran. Am Ende gab es natürlich auch eine Siegergruppe. Am nächsten Tag ging es schon früh wieder los. Nach dem Frühstück gingen wir zu Fuß in das Haus der Berge und dann in die Stadt, wo wir uns alle noch ein letztes Mittagessen gekauft haben. Um 13:30 Uhr nahmen wir den Regionalzug zurück nach München.

Das war das Schullandheim der Klasse 7b2!

Kulturschule Leipzig zeigt das Stück „Stauffenberg“ in der Schulaula

Nicole Artmeier

In der Schulaula erlebten die 9. und 10. Klassen vor den Weihnachtsferien einen Geschichtsunterricht der anderen Art. Der Hauptdarsteller mimte den Oberst Claus von Stauffenberg, der sich in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs doch noch entschied, Adolf Hitler mit einer Bombe zu töten. Es geht um Claus von Stauffenberg als Person, als Attentäter, als Ehemann. Wer war er? Was hat er geleistet? Warum war das Scheitern des Attentats wichtig? Im Rahmen der Monologe wurde auch immer der zeitliche Hintergrund sowie die damaligen Umstände, das Denken des Volkes und die Missstände didaktisch verständlich erklärt, sodass das letztliche Vollziehen des Attentats der Hauptperson besser verstehbar wurde. Im Anschluss an das Stück wurden Fragen der Schüler*innen beantwortet sowie sie selbst zum Denken motiviert: Wie hätten sie damals gehandelt?

Escape Game

Daniel Kasparet

«General Solutions – das Escape Game» ist ein innovatives Format der politischen Bildung, in dem sich Jugendliche und junge Erwachsene mit den Folgen der Digitalisierung für unsere Gesellschaft und für unsere Demokratie auseinandersetzen können. Entstanden ist «General Solutions» in der Innovationsgruppe «Digitale Demokratie» der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung. Den Ausgangspunkt bietet ein Szenario, das zwar fiktiv und in das Jahr 2025 verlagert, aber schon heute sehr realistisch ist: Ein großer Technologiekonzern entwickelt ein Social Scoring-System, das in Verbindung mit einer kompletten Vernetzung und Datafizierung des Alltags unser Verständnis von Freiheit und Demokratie grundlegend verändern könnte. So ergeben sich aus dem Escape Game vielfältige ethische und politische Fragen. Der innovative Unterrichtseinsatz hat es den 10. Klassen der Trojanostraße ermöglicht, spielerisch sich mit dieser Gesellschaftsfrage im PUG (Politik und Gesellschaftsunterricht) auseinanderzusetzen.

FilmSchoolFestival Munich (15.11.22)

Andreas Zehentbauer

Der Klasse 8b wurde die Ehre zuteil, dieses Schuljahr das FilmSchoolFestival an der Hochschule für Film und Fernsehenn(HFF) zu besuchen. Bei diesem wurden 6 von der Jury ausgewählte Kurzfilme (bei knapp 400 Einsendungen) mit einer Gesamtlänge von 72 Minuten gezeigt. Diese deckten die unterschiedlichsten Genres ab. Highlight war zudem, dass die Regisseure der Filme zum Teil direkt vor Ort waren, um die Fragen der wissbegierigen Schülerinnen und Schüler zu beantworten und zum Teil auch beispielsweise aus Australien über einen Internetanruf kontaktiert wurden.

Besuch Bayerischer Landtag 10b1 und 10b2

Daniel Kasparet

Am Freitag vor den Herbstferien besuchten die Klassen 10bI und 10bII gemeinsam im PUG (Politik und Gesellschaftsunterricht) den bayerischen Landtag. Nach einer kurzen Führung durch das Gebäude hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit dem Landtagsabgeordneten unseres Wahlkreises Benjamin Adjei (MdL) Fragen zu vielen verschiedenen Themen zu stellen. Insbesondere die Digitalisierung und die baulichen Zustände der Schulen waren häufig Gegenstand der Fragen, aber auch zu aktuellen Themen wie einem möglichen Blackout, Waffenexporten nach Saudi-Arabien oder der Energiewende nahm Benjamin Adjei auf Rückfrage der Schülerinnen und Schüler Stellung. Auch konnte er einen guten Einblick in den Alltag als Politiker vermitteln und die eine oder den anderen als künftigen Social-Media Follower gewinnen…

Ausflug Lernhaus II am (14.09.2022)

Timm, Toni, Milos, Larissa, Maxi (10b1)

Das Schuljahr 2022/23 startete das gesamte Lernhaus II (Trojanostr) am Mittwoch, den 14.9. mit einem Ausflug zum Alpaka Beach in Alling bei Fürstenfeldbruck. Die Fahrt dorthin war eine Herausforderung. Denn das gesamte Lernhaus passte nicht in einen Bus, sodass wir in zwei Etappen zum Beach kamen. Dort erwartete uns aber eine tolle Anlage mit Grill, Bierbänken und Sportplätzen. Vor allem das Beachvolleyballfeld wurde durchgehend bespielt. Bei der Seilbahn mussten einige Mut beweisen. Bei optimalem Wetter konnten wir uns die frisch gegrillten Wurstsemmeln und Getränke schmecken lassen. Es hat Spaß gemacht, einmal das gesamte Lernhaus so kennenzulernen.